Das Wort zum Montag

Zitate, die die Woche bereichern

 


10. Dezember 2018


„Im Abschied liegt die Geburt der Erinnerung. „

Deutsches Sprichwort


3. Dezember 2018


„Ich wünsche mir nicht, dass Frauen Macht über Männer haben, sondern über sich selbst.“

Mary Wollstonecraft (1759-1797), Philosophin und Schriftstellerin, England


26. November 2018


„Seit ich ein Kind war, unterscheidet sich meine Beziehung zu Worten und zum Schreiben nicht von meiner Beziehung zur Welt im Allgemeinen. Ich scheine geboren worden zu sein, um die Dinge nicht so zu akzeptieren, wie sie mir gegeben werden.“

Julio Cortazar (1914-1984), Schriftsteller, Belgien/Frankreich/Argentinien


19. November 2018


„Wir zerstören den Wald, den wahren Wald und versuchen an seiner Stelle anonyme Wälder aus Beton zu pflanzen.“

Pepe Mujica, ehemaliger Präsident Uruguays (2010-2015)


12. November 2018


„Wenn ich mein Leben noch einmal leben könnte, würde ich die gleichen Fehler machen. Aber ein bisschen früher, damit ich mehr davon habe.“

Marlene Dietrich (1901-1992), Schauspielerin und Sängerin, Deutschland


5. November 2018


„Utopien sind oft nur vorzeitige Wahrheiten.“

Alphonse de Lamartine (1790-1869), Dichter, Schriftsteller, Politiker, Frankreich


29. Oktober 2018


„Musik sollte Menschen ihre Probleme vergessen lassen, wenn auch nur für einen Moment.“

Chuck Berry (1926-2017), Musiker, USA


22. Oktober 2018


„Die Natur hat ihr eigenes Gesetz des Funktionierens, ihre eigene Form des Lebens, ihre eigene Form des Materialisierens. Es ist nicht nötig, dies in einem Gesetz festzuhalten.“

Manari Ushigua, Heiler und traditioneller Führer der Nation Sápara (Ecuador)


15. Oktober 2018


„Und sie bewegt sich doch!“ 

Galileo Galilei (1564-1642), Naturforscher und Astronom, Italien


8. Oktober 2018


„Man kann einen Teil des Volkes die ganze Zeit täuschen und das ganze Volk einen Teil der Zeit. Man kann aber nicht das ganze Volk über die ganze Zeit täuschen.“ 

Abraham Lincoln (1809-1865), ehemaliger US-Präsident


1. Oktober 2018


„Wir brauchen eine Demokratie, in der die Natur nicht einfach externes Objekt ist, sondern Subjekt. Die Natur muss zu einem Hauptdarsteller werden. Das wiederum zwingt uns dann dazu unsere Demokratieverständnis grundsätzlich zu überdenken.“

Pablo Solón, Bolivien, Umwelt- und Sozialaktivist sowie ex-Botschafter bei den Vereinten Nationen


24. September 2018


„Alle grossen Leute sind einmal Kinder gewesen (aber wenige erinnern sich daran).“

aus dem Buch „Der kleine Prinz“


17. September 2018


„Die Gefahren im Kampf für Gerechtigkeit und Freiheit zu teilen und in Liebe selbst das eigene Leben zu riskieren – das bedeutet Solidarität.“

Leonidas Proaño (1910-1988), Bischof und Freiheitstheologe, Ecuador


10. September 2018


„Es ist gut, dass die Menschen des Landes unser Banken- und Geldsystem nicht verstehen, denn sonst, so glaube ich, hätten wir noch vor morgen früh eine Revolution.“

Henry Ford (1863-1947), Automobilhersteller, USA


3. September 2018


„Ich glaube, dass waffenlose Wahrheit und bedingungslose Liebe das letzte Wort in der Welt haben.“

Martin Luther King (1929-1968), Pastor, USA


27. August 2018


„Alle Menschen sind Ausländer, fast überall.“

Anonym


20. August 2018


„Ich schreibe ohne die Hoffnung etwas zu verändern (…) Weil tief in uns drin wollen wir gar nichts ändern. Wir wollen lediglich aufblühen.“

Clarice Lispector (1920-1977), Schriftstellerin, Ukraine und Brasilien.  


13. August 2018


„Rache ist ein Vergnügen, das nur einen Tag dauert. Großzügigkeit hingegen ist ein Gefühl, das dich für immer glücklich machen kann.“ 

Rosa Luxemburg (1871-1919), Poetin und Politikerin, Polen und Deutschland


6. August 2018


„Es gibt keine Freiheit, aber die Suche nach Freiheit, und diese Suche macht uns frei.“

Carlos Fuente (1928-2012), Schriftsteller, Panama und Mexico


30. Juli 2018


„Es gibt in der Natur nichts, wovon man sagen könnte, es gehöre diesem Menschen und nicht jenem, sondern alles gehört allen.“

Baruch Spinoza (1632-1677), Philosoph, Portugal und Holland


23. Juli 2018


„Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.“

Albert Einstein (1879-1955), Physiker, Deutschland 


16. Juli 2018


Alle Wege sind gleich: sie führen nirgendwo hin, aber einer ist der des Herzens, und der andere ist es nicht. Auf einem ist die Reise voller Freude, und solange du ihm folgst, bist du eins mit ihm. Der andere wird dich dein Leben verfluchen lassen. Der eine macht dich stark, der andere schwächt dich.

Carlos Castaneda (1925-1998), Ethnologe und Schriftsteller, Peru/Brasilien/USA


9. Juli 2018


„Wenn du kritisiert wirst, dann musst du irgend etwas richtig machen. Denn man greift nur denjenigen an, der den Ball hat.“

Bruce Lee (1940-1973), Kampkünstler und Schauspieler, USA 


2. Juli 2018


„Alter schützt vor Liebe nicht, aber Liebe vor dem Altern.“

Coco Chanel (1883-1971), Modedesignerin, Frankreich


25. Juni 2018


„Wer A sagt, der muss nicht B sagen. Er kann auch erkennen, dass A falsch war.“

Bertolt Brecht (1898-1956), Dramaturg und Lyriker, Deutschland


18. Juni 2018


„Die Vorstellung einer anderen Realität basiert auf den Ruinen dieser Realität. Die Vorstellung stützt sich auf die radikale Skepsis, die uns an der Koheränz, der Konsistenz und sogar der Existenz jener Welt zweifeln lässt, die wir sehen, hören, riechen und berühren. Um die andere Realität wahrzunehmen, müssen wir an jener Realität zweifeln, die wir mit unseren Augen sehen.“

Octavio Paz (1914-1998), Diplomat und Schriftsteller, Mexiko


11. Juni 2018


„Wenn der Fluss dir dein Spiegelbild zurückgibt, dein Gesicht, dann ist der Moment gekommen, um das auszudrücken, was du in deinem Herzen trägst. Ansonsten bewahre Stille und schweige.“

Grossmutter des Volkes Aimara


4. Juni 2018


„Du kannst weder den Wind kaufen noch die Sonne
Du kannst weder den Regen kaufen noch die Hitze
Du kannst weder die Wolken kaufen noch die Farben
Du kannst weder meine Freude kaufen noch meine Schmerzen.“

Textzeile aus dem Lied „Latinoamérica“ der Band Calle 13 (2005-2015) aus Puerto Rico


28. Mai 2018


„Es steht jedem offen, Zeitschriften zu kaufen, die Fotos der Degeneration abbilden. Niemand ist dazu verpflichtet, schlechte Fernsehprogramme zu schauen und jeder hat die Fähigkeit in seinem Einflussbereich – also Zuhause mit seiner Familie, seinen Eltern und Geschwistern – über den Alltag zu reflektieren.“   

Miguel Grinberg, Direktor der Zeitschrift Mutantia (1980-1987), Buenos Aires